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Olaf Kaminski

"All Those Years Have Gone"

An einem Freitag den 16., im Nachwonnemonat Juni des Jahres 1950, betritt Olaf Kaminski in Berlin-Moabit die Bühne des Lebens. Im gleichen Jahr stürzt sich die Schildkröte bei Bauer Bartel vom Wohnzimmerschrank.

Schon im frühen Kindesalter fällt sein Talent zu Show und Entertainment unangenehm auf. Die Folge sind Tourneen mit dem Berliner Staats- und Domchor. Eine hieraus resultierende musikalische Grundausbildung und die in den sechziger Jahren üblichen Irrungen und Wirrungen können jedoch nicht verhindern, daß er 1970 die Reifeprüfung mit Erfolg ablegt.

Überwältigt von diesem Ereignis, läßt er ein zweijähriges Kunststudium an der Hochschule der Künste in Berlin folgen. Doch schon damals nimmt die Katastrophe ihren Lauf...

Beharrliches Musizieren in Clubs seiner Heimatstadt, Darbietungen auf Festivals in Deutschland und Österreich, der Schweiz und Frankreich, ob nun als Solist oder als Gitarrist in Gruppen wie "les chanteurs ambulante", "Currywurst" und "Die Zwei", führt dazu, daß sich 1972 das Liedermaler-Duo "Kaminski & Gottemeier" gründet.

Binnen kürzester Zeit erreicht das Duo einen Bekanntheitsgrad in der Musikszene. Zwischen 1974 und 1978 erscheinen vier Langspielplatten, die von den Verlagen Budde, Gerhard Froboess und Ralph Siegel mit dem Produzenten Achim Thiemermann auf "Jupiter-records" in München veröffentlicht werden. Fernsehauftritte in der ARD oder dem ZDF ergänzen die Medienpräsenz der Gruppe.

Nach der Trennung des Duos im Jahre 1978 engagiert sich Olaf Kaminski in der Tucholsky-Initiative Berlin und arbeitet dort mit Gerhard Zwerenz und Dr. Hannes Schwenger zusammen. Im Verband deutscher Schriftsteller und in der Neuen Gesellschaft für Literatur Berlin e.V. beteiligt er sich maßgeblich an der Vorbereitung und praktischen Durchführung kulturvermittelnder Projekte:

· Die jährlichen Autorenlesungen an Berliner Schulen
· Die 150-Jahrfeier zum Hambacher Fest
· Die Gründung einer Arbeitsgruppe Song in der Berliner Strafanstalt Tegel
· Die Literaturzeitschrift "Litsignale"
· Die Berliner Buchausstellung EX LIBRIS 1982
· Die Initiative Künstler für den Frieden, Berlin

1980 illustriert er die "Lochgeschichten" des Schriftstellers Manfred Deger, die im Henssel Verlag Berlin erscheinen. Während des Studiums der Kulturpädagogik an der Universität Hildesheim von 1982 bis 1986 veröffentlicht er 1983 die LP "Niemand zu Haus" im Pläne-Verlag. Im gleichen Jahr wird geheiratet und 1984 kommt Tochter Olga in die Welt.

1986 nimmt Kaminski zusammen mit den Berliner Musikern C. Kuhlmey und A. Remde auf Einladung des Produzenten Heinz-Rudolf Kuntze am Nürnberger Bardentreffen teil. Daraus resultiert ein Jahr später die Gründung des "Olaf Kaminski Ensembles", und zur 750-Jahr-Feier der Stadt Berlin erscheint das Album "Der Treue Husar".

Am 3. Oktober 1990 tritt die Gruppe anlässlich der Feierlichkeiten zur Wiedervereinigung im Fernsehsender RTL live auf.

November 1990: Mit einer vielbeachteten Vernissage eröffnet er mit dem Maler Gerhard Sprenger und dem Schriftsteller Manfred Deger die Wanderausstellung "Nasennäh im Mollenwoll" in Günzburg/Bayern

1997 wird er aktives Mitglied des Kulturvereins STILUS e.V.
1998 tritt er mit seinem Soloprogramm "Ich bin mit meiner Frau vergnügt" in Berlin und Brandenburg auf.
2000 folgt sein Konzert: "Bänkelsänger"

Olaf Kaminski arbeitet seit 1995 beim VSI Verein für soziale Integration e. V. als Musiktherapeut in Berlin-Spandau: http://www.vsi-berlin.de/

Seit Januar 2003 Mitgesellschafter des Karree-Verlages

Homepage

http://www.olafkaminski.de

Olaf Kaminski im Jahr 2030
mit seiner Katze Jaromir

Beitrag zur Stilus Veranstaltung am 30 Oktober 2005:

"Süß ist die Hölle - l'enfer, c'est moi"